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"Den preisgekrönten Entwurf verwirklichen"

Resolution des LSVD-Berlin-Brandenburg zum Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Die Mitgliederversammlung des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. hat am 28. Oktober 2006 die folgende Resolution beschlossen:

"Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen soll

1. im Sinne des Bundestagsbeschlusses vom 12. Dezember 2003,
2. den historischen Tatsachen gerecht werdend,
3. in Form des im künstlerischen Wettbewerb am 25. Januar 2006 preisgekrönten Entwurfs von Michael Elmgreen und Ingar Dragset

verwirklicht werden."

Zur Begründung der Resolution kann man auf den Seiten des LSVD-Landesverbands Berlin-Brandenburg unter anderem lesen:

Alle drei Aufgabenstellungen, die vom Antragssteller formuliert und vom Bundestag beschlossen wurden, kann das Denkmal in der prämiierten Fassung uneingeschränkt erfüllen.

Zwei dieser Anliegen erfüllt es unmittelbar:
- Erinnerung an das Unrecht wach halten
- die verfolgten und ermordeten Opfer ehren

Die dritte Aufgabe:
- ein sichtbares Zeichen gegen Intoleranz, Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben setzen

wird erfüllt, wenn Schwule und Lesben gemeinsam in solidarischem Handeln das Mahnmal nicht im Stich lassen, sondern das Zeichen für die Öffentlichkeit lebendig werden lassen. Mehr kann "der Stein" nicht leisten, wenn das Umfeld des Standortes bedacht und falsche Interpretationen wie auch Verfälschung der Fakten vermieden werden sollen. ...

weiter beim LSVD-Berlin-Brandenburg – Resolution und Unterstützerliste

 
für die gesamte Website: © Alexander Zinn 2008
Aller verfolgten im Nationalsozialismus gedenken - Winkel in allen Farben der Haftgruppen